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<pre>Dieser ist auf den Trainerwechsel von Hannes Wolf zu Tayfun Korkut zurückzuführen. Der Deutsch-Türke startete mit einem 1:1 in Wolfsburg in seine VfB-Mission und führte die verunsicherten Stuttgarter danach zu zwei 1:0-Erfolgen gegen Gladbach und zuletzt in Augsburg.  <p> Damit schafften es die Braunschweiger zumindest auf Rang 3 in der zweiten Bundesliga. Wobei im Nachhinein betrachtet wohl auch der direkte Aufstieg möglich gewesen wäre, hätte es am vorletzten Spieltag nicht ein 0:6-Debakel bei Abstiegskandidat Arminia Bielefeld gegeben.  <p>  Ganz anders die Stuttgarter. In vier der zehn Liga-Auswärtsspiele in dieser Saison lagen sie nach den ersten 45 Minuten zurück, in fünf stand es zur Halbzeit unentschieden — und nach jedem dieser fünf „Pausen-Remis“ gab es am Ende eine Niederlage. <p> Namentlich die völlig indisponierte Defensive hatte sich in der Hansestadt erneut das Prädikat „unbedingt abstiegstauglich“ verdient: In einer bemerkenswerten Häufigkeit bekamen die ungläubig staunenden Bremer Angreifer die Bälle direkt in die Füße gespielt. <p>  Bei aller verständlichen Begeisterung sei den Wettfreunden jedoch der Hinweis gestattet, dass die Berliner lediglich der eine oder andere glückliche Zufall von der ärgerlichen Bilanz der Knappen trennt.  </pre>


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<pre>Die Gesamt-Bilanz beider Teams ist ausgeglichen. So stehen je Seite 35 Siege zu Buche, 32 Mal gab es ein Remis.  <p> Ein mindestens ebenso unglücklicher Spielverlauf hatte dann am Sonntag auch das tabellarische Nachbarschaftsduell gegen die Werkself überschattet: Infolge der frühen Notbremse von Naldo wurde praktisch die gesamte Partie in numerischer Unterzahl bestritten.  <p>  Weder die Stürmer Davie Selke und Verdad Ibisevic noch die Außenangreifer Mathew Leckie und Valentino Lazaro brachten in diesen beiden Testspielen einen einzigen Torschuss zustande. <p> Der VfB Stuttgart und Werder Bremen leben momentan in höchst unterschiedlichen Welten. <p>  Angesichts des ordnungsgemäß eingefahrenen Heimsieges fällt es jedoch schwer, den Leipzigern die streckenweise nicht berauschende Leistung vorwurfsvoll unter die Nase zu reiben: Im Stile einer echten Spitzenmannschaft hatten die Sachsen schließlich wieder einmal alles richtig gemacht.  </pre> 


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<pre> Deshalb sind die Bremer gezwungen, gegen Köln drei Punkte zu holen. Die Formkurve spricht jedenfalls für die Norddeutschen: Aus den letzten fünf Liga-Spielen holten sie 10 Punkte (drei Siege, ein Remis, eine Niederlage) und sind damit das vierbeste Team in diesem Zeitraum.  <p> In einem auf ohnehin schwachem Niveau geführten Duell war den Rheinhessen schließlich lange Zeit der Part der etwas schlechteren Truppe zugefallen: Folglich brauchte es schon einen Elfmeter, um den dürftigen Kick mit dem goldenen Treffer zu beschließen.  <p>  Die 1:4-Pleite in München war bereits die neunte Niederlage im 1Spiel mit dem 44-Jährigen auf der Trainerbank. <p>  Ganz zu schweigen natürlich vom „Selbstvertrauens-Boost“, den derartige Serien für gewöhnlich mit sich bringen. Erst recht, nachdem beim jüngsten Dreier gegen Darmstadt (3:2) obendrein auch noch erstmals in dieser Spielzeit ein Rückstand gedreht wurde. <p>  Das könnte sich aber diesmal ändern, denn aktuell ist Werder gut bei Schuss und auch die Frankfurter sind stets für Tore gut, sodass durchaus mit einigen Treffern zu rechnen ist.  </pre>


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<pre> Der Hamburger SV tritt die Reise nach Niedersachsen als Underdog an. Zwar hat Bruno Labbadia es bisher geschafft, die Rothosen aus dem Abstiegskampf fernzuhalten, doch die jüngste 1:3-Heimpleite gegen Mainz hat die Hamburger wieder recht unsanft auf den Boden der Realität geholt.  <p> Er muss nun zusehen, dass die Mannschaft im Laufe der Woche nicht komplett den Glauben an sich selbst verliert – nicht nur aufgrund der vielen ratlosen Gesichter nach der jüngsten Heimpleite, sondern auch mit Blick auf den nächsten Gegner, eine mehr als undankbare Aufgabe.   <p> Um gegen die schier übermächtigen Bayern bestehen zu können, sollten sich die Stuttgarter an die vergangene Saison erinnern. <p>  „Es war von der ersten bis zur 90. Minute keine Leistung. Es gibt Defizite zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Es war nicht gut heute. Es gibt ein paar deutliche Worte, das kann man so natürlich nicht stehen lassen.“  <p> Dummerweise hatte das anstehende Doppel in der Hinrunde allerdings gerade einmal für einen lausigen Punktgewinn gesorgt, der nach einer späten Niederlage im Weserstadion überdies auch nur der fahrlässigen Chancenverwertung der deutlich planvolleren Rheinhessen zu verdanken war.  </pre>


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<pre> Das Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Augsburg ist mehr als das Duell zwischen einem Champions-League-Kandidaten und einem Team, das noch um den Klassenerhalt kämpft. Das Duell birgt vor allem auch für Augsburgs Trainer Markus Weinzierl jede Menge Brisanz.  <p> Dabei kann beileibe nicht behauptet werden, dass die momentane Situation in Gelsenkirchen ohne Beispiel wäre: So hatten im vergangenen Herbst etwa auch die Gladbacher Fohlen ihre ersten fünf Auftritte ausnahmslos in den Sand gesetzt.  <p>  für das goldene Tor benötigte die TSG aber kurz vor Schluss einen abgefälschten Schuss aus etwa 20 Metern. „Durch so ein Tor zu verlieren, ist natürlich extrem bitter“, ärgerte sich Kainz. Dennoch gäbe es laut dem 24-Jährigen viele Ansätze, auf die die Bremer aufbauen könnten. <p>  Das wäre dann im Heimspiel gegen den FC Augsburg. Und die Stuttgarter werden es besser machen müssen, wollen sie den Anschluss ans rettende Ufer nicht verlierenâ€¦  <p> Nichtsdestotrotz dürften die Karten — ganz wie es von Werder behauptet wird — gegen Mainz neu gemischt sein. Alleine schon deshalb, weil mit Zlatko Junuzovic und Clemens Fritz jene wichtigen Spieler wieder mit von der Partie sind, die sich gegen Hannover eine Gelbsperre für das Bayern-Spiel eingehandelt hatten.  </pre>


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